Am Freitag war Timo Heuer bei six groups zu Besuch. Timo gehörte zu den ersten Personen, die unsere Anwendung zu Gesicht bekommen haben und hat uns seitdem aus der Benutzerperspektive für einige Schwachstellen bei six groups die Augen geöffnet.
Tim O’Reilly hat in seinem vielzitierten Artikel „What Is Web 2.0“ den Nutzer zum co-developer erhoben. Das Prinzip, Nutzer intensiver in den Prozess der Weiterentwicklung von Webanwendungen einzubinden, ist seitdem noch fester in den Köpfen von Entwicklern, Marketing- und Produktmanagern verankert und hat sich als eine mögliche Maßnahme aus unserer Sicht bewährt, wenn es um die Weiterentwicklung von Webanwendungen geht. Neben dem automatisierbaren Monitoring des Nutzerverhaltens sind persönliche Interviews mit Nutzern zwar aufwändiger, jedoch können sie, die Nutzer, in solchen Interviews Verbesserungsvorschläge direkt äußern. Ergebnisse aus Monitoring müssen aufbereitet und ausgewertet werden, anschließend muss das Produktmanagement Maßnahmen ableiten. Sicherlich sind große Datenmengen aussagekräftiger, dennoch glauben wir an einen Mix der Verfahrensweisen.
Wir bei six groups begreifen das Feedback der Mitglieder in den Communities als relevanten Input für die Produktentwicklung und sind deshalb auch mit einer Closed Alpha im September gestartet. Schließlich ist es ja so, dass six groups für die Nutzer „da“ sein soll. So versuchen wir auch, jede E-Mail an uns persönlich zu beantworten und ermuntern hiermit alle, uns ihre Meinung über six groups mitzuteilen.

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