Mit six groups startet in Kürze das erste Community-Portal in Deutschland. Auf six groups kann jeder kostenlos eine Community gründen – zu jedem Thema, für jedermann. Wir wollen in unserem ersten Blogbeitrag über den Hintergrund von six groups berichten.
Ausgangslage/Problem
Communities und Social Networks liegen derzeit voll im Trend. Fast jede Woche taucht im Netz eine neue Community von einem neuen Startup auf. Dabei kann man feststellen, dass es sich bei den meisten um Kopien oder um Kopien von Kopien handelt. Die Unterschiede der einzelnen Communties sind marginal, und meist ist ein solches Netzwerk monothematisch ausgerichtet. Mal ist es für Sportler, mal für Hundebesitzer, mal für alleinerziehende Mütter in Hamburg.
Die Entwicklungskosten für ein solches Projekt liegen immer noch im Bereich mehrerer zehntausend Euro und verschlingen auch schon mal sechstellige Summen, ganz abgesehen von dem zeitlichen Aufwand. Und wofür? Meist für Standardfunktionalitäten, die von Kontaktmanagement über Messaging, Gruppen, Bild- und Video-Upload bis hin zum Blogging reichen.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wie auch Privatpersonen und sind diese Summen nicht aufzubringen und hindern sie daran, interessante Communities online aufzubauen.
Was ist für den Erfolg einer Community entscheidend? Die Features, das Design, die Ansprache?
Wir glauben, dass die Stärke der Verbindungen der einzelnen Mitglieder entscheidend ist. Das heißt, finde ich meine relevanten Kontakte aus einer (bestehenden Offline-) Community in einem Online-Netzwerk, oder kann ich sie dazu bewegen, mir hierhin zu folgen? Wenn ja, dann kann ich dieses Netzwerk zur effizienteren Organisation meiner (Offline-) Tätigkeiten nutzen, dann bringt es mir was, dort Mitglied zu sein und regelmäßig vorbeizuschauen. Finde ich sie nicht, dann muss ich dort einen Teil meiner Zeit damit verbringen, mir ein neues Netzwerk aufzubauen. Diese Zeit haben vielleicht eher Studenten und Schüler, aber sicherlich nicht die große Mehrheit der Bevölkerung. Natürlich geben neben dem Nutzwert auch Spaß und das Entdecken neuer Kontakte einer Online-Community Sinn.
Über die Vernetzung der einzelnen Communities durch das six groups-Metanetzwerk sehen wir auch den Long Tail-Aspekt abgedeckt. Interessengruppen mit nur wenigen Mitgliedern, die eventuell auch noch weit verstreut sind, haben mit six groups-Communties nun die Chance, ihre ganz speziellen Interessen in Online-Netzwerken abzubilden. Dies geschieht über die Anlage von speziellen Profildaten bei der Gründung einer Community. Was für einen Segler seine Bootsklasse und seine spezielle Reviererfahrung ist, ist für einen Filmfan der Lieblingsfilm, -regisseur oder das Genre in dem er sich am besten auskennt, für Berufsgruppen sind das Zertifikate, Wissensgebiete und Mandanten/Klienten.
Wir sehen also als potentielle Zielgruppe für six groups alle Interessengruppen, die einen Mehrwert daraus erzielen möchten, sich online zu vernetzen, und deren spezielle Interessen in großen Netzwerken wie z.B. XING oder SudiVZ noch nicht genügend abgedeckt sind. Das können Vereine sein, NGOs, Arbeitsgruppen in Schulen oder an Unis, Familien, Nachbarn in einem Viertel usw. Dabei ist es egal, ob es nur 10 oder 1000 potentielle Mitglieder sind.
six groups - Instant Communities
Für sie alle stehen “Instant Communities” zur Verfügung. Instant Communities sind mit wenigen Klicks erstellte, voll funktionale Netzwerke. Der Gründer einer Community legt Name und Beschreibung der Community sowie die speziellen Profildaten fest und wählt ein Design. Nun kann er anfangen, seine Kontakte einzuladen und seine Community zu promoten.
Die Basisfeatures zum Start sind Profil- und Kontaktverwaltung, Messaging, Gruppen, Dateiverwaltung, Fotogalerie und Weblog. Auf Wunsch kann jeder Benutzer eine eigene Domain als Community-Domain festlegen und eigene Werbung schalten (Premium Features).
Unser Metacommunity-Ansatz
Jeder Mensch ist Mitglied in vielen Gruppen, ausgehend von seiner Familie, seiner Nachbarschaft, seinem Sportverein, seiner Arbeit und nicht zuletzt seinem Freundeskreis. Er pflegt aber nur ein Kontaktnetzwerk, das sich aus allen Gruppen speist, meist nur einen Postkasten und auch nur einen Terminkalender.
Bei six groups bilden wir diese Realität ab und bieten daher jedem Mitglied globale Daten, die in jedes Netzwerk mitgenommen werden, also nicht jedes mal neu eingegeben werden müssen. Dazu zählen die allgemeinen Profildaten, seine Kontakte, Nachrichten und auch seine gespeicherten Fotos und erstellten Blogbeiträge. Für Fotos und Blogbeiträge kann jeder selbst entscheiden, in welchen Gruppen und welchen Communities diese eingebracht werden.
Was macht six groups denn besonders?
Wir schaffen es als erstes deutsches Startup, voll funktionsfähige Communities mit wenigen Klicks einzurichten und jedermann kostenlos zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus finden wir unseren Metacommunity-Ansatz sinnvoll und vor allem nützlich und bequem
Wir stehen erst ganz am Anfang der Entwicklung, und unsere Feature Liste ist noch lang. Wir haben uns selbst zum Ziel gesetzt, ab Start der Public Beta jede Woche mindestens ein Feature zu launchen.
Es wird also spannend.
Die Anmeldung zur Closed Alpha ist hiermit eröffnet.


